September 2012


Hier finden Sie interessante Webseiten, welche der Redaktion im Internet aufgefallen sind und in den gedruckten Ausgaben vorgestellt werden.

 


antikes griechenland

Wenn heutzutage der Name «Griechenland» fällt, dann geschieht das meist in unangenehmen Kontexten. Schuldenberge, Eurokrise und faule Beamten sind jene Dinge, die man mittlerweile mit der einst stolzen Seefahrernation verbindet. Im Browserspiel «Grepolis» besteht die Chance, all das zu vergessen und einzutauchen in eine Zeit, in der die griechischen «Poleis» (Stadt-Staaten) florierten und sich daran machten, das Mittelmeer zu erobern. Man übernimmt die Herrschaft über eine Stadt, sorgt für Nahrungs- und Baustoffnachschub, hebt Heere aus und errichtet Werften. Bald schon ist man bereit, mit Truppen und diplomatischem Geschick am grossen Machtkampf um die begehrten Inselkolonien teilzunehmen. www.grepolis.com

 


 

wertvolles wasser

Auf der unten angegebenen Seite lässt sich die vom Bundesamt für Umwelt entwickelte Simulation «Wasser: mehr als ein Spiel»herunterladen. Das Spielprinzip ist einfach: Man schlüpft in die Rolle der Raumplaner und Politiker und muss versuchen, mit seinen Entscheidungen sowohl die Wirtschaftsleistung als auch die Lebensqualität und die Artenvielfalt auf einem kleinen Landstrich zu optimieren. Dazu besteht die Möglichkeit Umweltgesetze zu verschärfen, neue Wohn- und Industriequartiere einzurichten, Kraftwerke bauen und Flussabschnitte zu renaturieren. Was einfach klingt, ist jedoch selbst bei einer derart einfachen Situation mit überschaubaren Handlungsoptionen nicht gerade leicht. Wie gut gearbeitet wurde, lässt sich anschliessend über eine Online-Tabelle vergleichen. www.mehr-als-ein-spiel.ch

 

 

street art

Der Street Artist «Banksy» ist ein urbanes Phantom, das spätestens seit seinem Film «Exit Through the Gift Shop» weltweit bekannt wurde. Über seine wahre Identität können nur Vermutungen angestellt werden, seine Kunstwerke tauchen still und urplötzlich auf. Auf Mauern, Hauswänden oder Schildern etwa. Oder es hängen plötzlich Bilder in Museen, die am Tag zuvor noch nicht da waren – unerwartete Spenden von Banksy. Einige seiner Werke sind auf der unten angegebenen Webseite zu bestaunen. Sich diese anzusehen lohnt sich auf jeden Fall, obwohl sie in Natura wohl noch stärker wirken, weil sie meist Bezug auf ihre unmittelbare Umgebung nehmen. www.banksy.co.uk