Zeitung Dorf-Blitz

Aktuelle Ausgabe

Veranstaltungskalender
Redaktion
Archiv
Suche
 
Aus dem Dorfe
Über die Gemeinden
Links
 
Kontakt
Chefredaktion/Sekretariat
Inserenten
Erscheinungsdaten
 
»Frontseite
Reportage

Gibts nun mehr Bussen in Bassersdorf?

Interview mit Gemeinderat und Wehrvorstand Markus Grob
Gemeinderat Markus Grob, seit August sind Sie Ressortvorsteher der Bassersdorfer Wehrabteilung.

Gefällt Ihnen Ihr Ressort?
Markus Grob: "Mir gefällt mein Ressort. Es ist wahrscheinlich das Abwechslungsreichste und Vielfältigste. Mir wären aber auch alle anderen Ressorts genehm gewesen, ausgenommen vielleicht die Finanzabteilung. Sie liegt zu nahe bei meinem angestammten Beruf als Treuhänder und hätte für mich etwas zu wenig Abwechslung gebracht. Zudem hätte eine Rochade im Gemeinderat kurz vor den Erneuerungswahlen wenig Sinn gemacht. Im Moment laufen in der Wehrabteilung zudem einige interessante Projekte: Gesamtverkehrskonzept, Projekt 118 mit Feuerwehr- und Polizeigebäude, Entwicklungskonzept Zentrum verkehrsseitig, Jugendpolitik, Bevölkerungsschutz mit Zivilschutz und Militär wird neu ausgerichtet, Umfahrungsstrasse K 10 und die Interessegemeinschaft Ringbahn Hardwald."

Die Gemeindepolizei wurde vom Einmann- zum Dreimannbetrieb aufgestockt. Muss man in Bassersdorf nun mit mehr Bussen rechnen?
Grob: "Jein. Der einzige Gemeindepolizist ist mit zwei zusätzlichen Polizisten zur Gemeindepolizei erweitert worden. Jetzt können wir mehr Präsenz markieren. Aber es ist nicht das erste Ziel, mehr Repression aufzubauen. Wir wollen vorbeugen, den Dialog zur Bevölkerung suchen, beraten und verhindern. Bei Kontrollen stehen nicht die Bussen im Vordergrund sondern die Ermahnung und die Sicherheit. Aber dass nicht auch etwas mehr Bussen ausgesprochen werden müssen, ist nicht auszuschliessen."

Kann durch den Ausbau der Gemeindepolizei auf den Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten verzichtet werden?
Grob: "Mit gutem Gewissen können wir im jetzigen Umfeld auf zusätzliche Dienste verzichten. Wie sich aber die Sicherheitssituation in Bassersdorf entwickeln wird ist ungewiss. Möglicherweise bringt die schwierige Situation, in welcher sich unsere Region zurzeit befindet, eine Konsolidierung auf dem Gewaltsektor weil die Menschen vermehrt mit eigenen Problemen beschäftigt sind. Die Entwicklung der dörflichen Sicherheit wird fortlaufend beobachtet und beurteilt."

 

 

Sicherheit ist ein kostbares Gut. Glauben Sie, dass die heutige Gemeindepolizei den Ansprüchen der Bevölkerung genügen kann?
Grob: "Das Bedürfnis nach Sicherheit ist nicht genau fassbar. Aber mit der heutigen, top motivierten Gemeindepolizei kann es aus meiner Sicht abgedeckt werden. Die Gemeindepolizei will in erster Linie vorbeugend wirken und vor allem die Bevölkerung in Sicherheitsfragen begleiten. Repression kommt klar an zweiter Stelle. Aus meiner Sicht kann ich mit gutem Gewissen sagen: Die heutige Bassersdorfer Gemeindepolizei genügt den Ansprüchen."

 

Zurück zum Archiv oder zu den aktuellen Artikel